Echt Oberfranken - Raus in die Natur

Raus in die Natur – Warum Radfahren eine Chance für Oberfranken ist

79 Prozent der Deutschen sitzen nach einer aktuellen Erhebung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs gerne im Sattel, und zwar im Alltag ebenso wie in der Freizeit. Vor allem das Urlaubsradeln wird, wie die ADFC-Travelbike-Radreiseanalyse 2019 nachweist, immer beliebter. Und das ist vor allem eines: eine große Chance für die gesamte Region. Oberfranken will EldoRADo werden.

Die Voraussetzungen dafür, dass Oberfranken sich ein großes Stück des Rad-Kuchens sichern kann, sind günstig:

  • Oberfranken liegt im Herzen Bayerns, der mit Abstand beliebtesten deutschen Radregion
  • Oberfranken besitzt mit über 2.000 Kilometern ausgewiesenen Radwegen nach Angaben der Regierung von Oberfranken ein sehr dichtes und gut beschilderte Radfern- und Radwanderwegenetz, zudem gibt es regionale Tourenangebote
  • Oberfranken hat eine herausragende Rad-Infrastruktur sowohl im touristischen Bereich als auch bezüglich des technischen Rad-Knowhows
  • Oberfranken verfügt mit dem Ochsenkopf schon über ein Mountainbike-Paradies und plant, im Bereich Kornberg, den ersten interaktiven Bikepark der Welt

Vor allem die Touristiker wollen diese Chance nutzen, obwohl beispielsweise das Fichtelgebirge mit seiner Topografie „auf den ersten Blick nicht unbedingt top geeignet ist fürs Fahrradfahren“, wie Ferdinand Reb, Geschäftsführer der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, einräumt. Andererseits „werden die Menschen immer fitter und naturverbundener. Und wir haben die Erfindung des E-Bikes“, die das Herz des Touristikers schneller schlagen lässt. Zudem habe man in der Region mit den Unternehmen Ghost und Cube zwei Fahrradhersteller, die hervorragende Räder herstellten und positiv in die Region hineinwirkten. Unterm Strich könne man durchaus „den Menschen auch bergauf ein Lächeln ins Gesicht zaubern“, glaubt Reb, der seinerseits den regionalen Radtourismus um eine leckere Attraktion bereichern will. Gemeinsam mit oberfränkischen Kommunen hat die „Ferienregion Fichtelgebirge acht bayerisch-fränkische Wirtshausradtouren konzipiert, die alle unweit eines Bahnhofs starten, zwischen 41 und 107 Kilometer lang sind und die Einkehr in mehreren Wirtshäusern ermöglichen. Und Einkehren sollte man unbedingt, zumal wohl nicht nur die Touristiker das als aktiven Beitrag gegen das Wirtshaussterben ansehen. Die schwierigste Entscheidung wird sein, auf welche Route man Appetit hat – auf die Brezn- und die Kronfleischtour, die Kräuter- oder die Pressacktour, auf eine Quärkla-, Zoigl- oder auch Schäuferletour. Die 80-seitige Broschüre jedenfalls läuft laut Reb „wie geschnitten Brot“.

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