Impressionen 3. ECHTNacht

Statt „man müsste“ – „Ich mache!“
Dritte ECHTnacht in der Kaufwelt BAUR in Altenkunstadt

Simsen? Twittern? – Weil jedes persönliche Gespräch zwischen Menschen wertvoller und wirkungsvoller ist als jede Email und jedes virtuelle Getwittere, lud ECHT Oberfranken aufs Neue Freunde und Kunden, Persönlichkeiten der Region aus Wirtschaft, Kunst und Kultur und dem öffentlichen Leben zur dritten ECHTnacht ein. Die Netzwerkveranstaltung für Gedanken- und Ideenaustausch fand diesmal mitten im Herzen Oberfrankens statt, im größten Mode- und Kaufhaus der Region, der Kaufwelt BAUR in Altenkunstadt. „Special Guests“: Schülerinnen und Schüler verschiedener Schularten sowie Studierende des Organisationsteams des 3. Bayreuther Ökonomiekongresses der Uni Bayreuth. Dahinter stand die Absicht der Veranstalter, die eingefahrenen Abgrenzungen zwischen den Generationen aufzulösen und den jungen Leuten zu signalisieren: Ihr habt eine tolle Heimat, die euch alle Chancen bietet – ihr werdet hier gebraucht!

Schließlich ist das Unternehmen BAUR mit seinen verschiedenen Geschäftszweigen dafür bekannt, dass es sich besonders für junge Menschen engagiert. „Aktuell geben wir 4000 Mitarbeitern hier in Oberfranken Arbeit und darunter sind viele junge Leute, die wir ausbilden,“ betonte daher auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Baur-Gruppe, Marc Opelt. Derzeit werden 122 Azubis In 22 Berufen vom Fotografen bis zur Dialogkauffrau und dem Webdesigner ausgebildet. „So wie wir engagagieren sich viele große und kleinere Unternehmen“, stellte Opelt fest und appellierte an die Jugendlichen, die sehr guten Perspektiven in Oberfranken zu nutzen. „Motivierte, gut ausgebildete Leute mit guten Ideen und mit Tatkraft sind erfolgreich.“

Das offene Bekenntnis zu Oberfranken der Baur-Geschäftsleitung ist die Herzensangelegenheit von ECHT-Herausgeber Rainer Kober. Der Unternehmer im Unruhestand aus dem Landkreis Kronach ist auf vielfältige Weise als ehrenamtlicher Visionär und oft schon fast missionarisch etwa als Vorsitzender des Standortmarketingvereins Kronach Creativ für seine Heimatregion unterwegs. „Es ist mir klar geworden, dass es keinen Sinn hat, auf die Hilfe von Staat und Regierung zu warten. Wenn wir in Oberfranken voran kommen wollen, dann müssen wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und die Dinge selbst in Bewegung bringen“, so die Überzeugung des ECHT-Herausgebers. Kober hat sich entschlossen, nicht mehr „man müsste“ zu sagen, sondern nur noch „ich mache“. Um diese seine Ideen zu transportieren hat Rainer Kober zusammen mit seiner Mitstreiterin Cornelia Masel-Huth das Magazin ECHT Oberfranken aufgelegt. „Andere in meinem Alter leisten sich einen Ferrari – mein Ferrari ist ECHT Oberfranken.“ Sein Wunsch: Mit dem Magazin einen Beitrag zu leisten zu einem selbstbewussteren Verständnis dessen, was den Reichtum Oberfrankens ausmacht und so positiv Einfluss zu nehmen auf die Entwicklung der Region.

Und auch Rainer Kober wandte sich ausdrücklich an die Jugend: „Es ist außerordentlich wichtig, dass wir intensiver miteinander ins Gespräch kommen – wir Älteren mit den Jungen. – Sie, die jungen Leute, sollen wirklich erkennen, dass ihnen Oberfranken eine wirklich gute Zukunft zu bieten hat.“

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